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Hardtwaldklinik I ●
Bad Zwesten
Fachklinik für Neurologie - Psychiatrie -
Psychotherapie
Abteilung Psychiatrie und
Psychotherapie
Unser
Informationsservice zum Thema:
Phobien
Phobien:
Beschreibung
Bei den Phobien wird Angst ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig
definierte, im allgemeinen ungefährliche Situationen oder Objekte hervorgerufen.
Diese Situationen oder Objekte werden charakteristischerweise gemieden oder
voller Angst ertragen. Die Angst bei Phobien ist subjektiv, physiologisch und im Verhalten von anderen
Angstformen nicht zu unterscheiden und reicht von leichtem Unbehagen bis hin zu
panischer Angst. Befürchtungen der Betroffenen können sich auf Einzelsymptome
wie Herzklopfen oder Schwächegefühl beziehen und treten häufig zusammen mit
sekundären Ängsten vor dem Sterben, Kontrollverlust oder dem Gefühl, wahnsinnig
zu werden, auf. Die Angst bei Phobien wird nicht durch die Erkenntnis gemildert, dass andere
Menschen die fragliche Situation nicht als gefährlich oder bedrohlich
betrachten. Allein die Vorstellung, dass die angsterzeugende (phobische)
Situation eintreten könnte, erzeugt gewöhnlich schon Erwartungsangst.
Die Angst bei Phobien tritt häufig gleichzeitig mit
Depressionen auf. Bereits
vorher bestehende phobische Angst verschlimmert sich fast immer während einer
zusätzlichen depressiven Episode. Manche depressiven Episoden werden zeitweilig
von phobischen Ängsten begleitet. Eine depressive Stimmung findet sich bei
einigen Formen von Phobien,
besonders bei der Agoraphobie häufig. Die meisten Phobien, mit Ausnahme der sozialen Phobien, treten bei Frauen
häufiger als bei Männern auf.
Bei den
Phobien gibt es unterschiedliche Erscheinungsformen:
-
Agoraphobie
(Platzangst/die Angst vor Menschenansammlungen)
-
Soziale Phobien (die
Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen)
-
Spezifische Phobien
(Höhenangst, Angst vor engen Räumen)
Agoraphobie (Angst vor
Menschenansammlungen)
Bei diesen Phobien bezieht sich die Angst nicht nur auf Ängste vor offenen
Plätzen, sondern z. B. auch auf Menschenmengen oder die Schwierigkeit, sich
wieder sofort und leicht an einen sicheren Platz, im allgemeinen nach Hause,
zurückziehen zu können. Es handelt sich also um eine Gruppe von angstauslösenden
Situationen, mit der Angst, das eigene Haus zu verlassen, Geschäfte zu betreten,
sich in eine Menschenmenge oder auf öffentliche Plätze zu begeben oder alleine
in Zügen, Bussen oder Flugzeugen zu reisen.
Auch wenn der Schweregrad
der Angst und das Ausmaß des Vermeidungsverhaltens differieren, sind diese
Phobien besonders
einschränkend. Einige Betroffene sind schließlich völlig an ihr Haus gefesselt.
Viele Betroffene empfinden Panik bei dem Gedanken, zu kollabieren und hilflos in
der Öffentlichkeit liegen zu bleiben. Das Fehlen eines sofort nutzbaren
Fluchtweges ist eines der Schlüsselsymptome vieler dieser agoraphobischen
Situationen.
Bei diesen Phobien sind überwiegend Frauen betroffen, der Beginn liegt meist im
frühen Erwachsenenalter. Depressive und zwanghafte Symptome sowie soziale
Phobien können zusätzlich vorhanden sein.
Soziale Phobien (die
Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen)
Diese phobischen Störungen beginnen oft in der Jugend, sie zentrieren sich um die Furcht
vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen in verhältnismäßig kleinen
Gruppen (nicht dagegen in Menschenmengen) und führen schließlich dazu, dass
soziale Situationen vermieden werden. Im Unterschied zu den meisten anderen
Phobien sind soziale Phobien
bei Männern und Frauen gleich häufig. Sie können klar abgegrenzt sein und
beispielsweise auf Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit oder Treffen mit
dem anderen Geschlecht beschränkt sein oder sie sind unbestimmt und treten in
fast allen sozialen Situationen außerhalb des Familienkreises auf. Direkter
Augenkontakt wird von einigen Betroffenen als ausgesprochen belastend empfunden.
Diese Phobien sind in der
Regel mit einem niedrigen Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Die
Ängste können sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang
zum Wasserlassen äußern. Dabei meinen die Betroffenen manchmal, dass eine dieser
sekundären Beschwerden seiner Angst das primäre Problem darstellt. Die Symptome
können sich bis hin zu Panikattacken verstärken. In extremen Fällen kann
beträchtliches Vermeidungsverhalten schließlich zu völliger sozialer Isolierung
führen.
Spezifische Phobien: z.
B. Höhenangst, Angst vor engen Räumen oder vor Tieren
Bei diesen Phobien handelt es sich um Ängste, die auf ganz spezifische
Situationen beschränkt sind, wie auf die Nähe bestimmter Tiere, auf Höhen,
Donner, das Fliegen, geschlossene Räume, Verzehr bestimmter Speisen,
Zahnarztbesuch, Anblick von Blut oder Verletzungen oder die Furcht, bestimmten
Krankheiten ausgesetzt zu sein. Obwohl die auslösende Situation eng begrenzt
ist, kann sie, wie bei der Agoraphobie oder einer sozialen Phobie, Panik
auslösen.
Diese Phobien entstehen gewöhnlich in der Kindheit oder im frühen
Erwachsenenalter und können unbehandelt jahrzehntelang bestehen. Das Ausmaß der
eintretenden Behinderung hängt davon ab, wie leicht die betreffende Person die
ängstigende Situation vermeiden kann. Im Gegensatz zur Agoraphobie (Platzangst)
wechselt das Ausmaß der Furcht vor dem phobischen Objekt nicht.
Strahlenkrankheit und Geschlechtskrankheiten sind häufig Objekt der
Krankheitsphobien, in jüngster Zeit auch Aids.
Behandlungsmöglichkeiten
der
Phobien
Die Behandlung beginnt mit
einer ärztlichen Abklärung der Krankheitsursachen. Hier sollten insbesondere
auch depressive Krankheitsbilder ausgeschlossen werden, da bei Depressionen
häufig auch phobische Ängste auftreten. Dann sollte in einer genauen Erhebung
der Krankengeschichte die Erkrankung von weiteren psychischen und/oder
psychiatrischen Erkrankungen abgegrenzt werden.
Danach ist eine ambulante
psychotherapeutische Behandlung sinnvoll. Bei schwereren Phobien und einem längeren Verlauf erscheint aber eine stationäre
Behandlung in einer psychotherapeutischen Fachabteilung erforderlich. Neben
psychodynamischer Bearbeitung wichtiger biographischer Erlebnisse erscheint bei
Phobien insbesondere eine
verhaltenstherapeutisch kognitiv orientierte Vorgehensweise erfolgversprechend.
Häufig ist nach einer symptomorientierten Verhaltenstherapie eine weitergehende
tiefenpsychologische Aufarbeitung tieferliegender Konfliktfelder erforderlich.
O. Rüster
Oberarzt
FA Psychiatrie u. Psychotherapie
FA Psychotherapeutische Medizin
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw.
Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch
gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer
Privatambulanz.
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Aktualisiert: Januar 2007
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U
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Vorhofflimmern,
Vorhofflimmern,
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F
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H
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I
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M
Metabolisches
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N
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O
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Onkologie
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P
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(und Ayurveda),
Teil 1 und
Teil 2
R
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S
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Snehana
T
Tinnitus
Psychosomatik A
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Burnout,
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Depressive Störungen E
EMDR,
Erschöpfung
F Frauenarbeit,
Frauengruppe
J
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Belastungsstörung,
Prüfungsangst,
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S
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Somatisierungsstörungen,
somatoforme Störungen, Stress,
Stress 2,
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Tinnitus 2, Tinnitus,
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Therapiegruppe für
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/ Brustkarzinom
/
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Carcinoma
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Chemotherapie
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Colonkarzinom,
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Darmkrebs,
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Dickdarmkrebs,
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E
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Eierstocktumor,
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F
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G
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Harnblasenkrebs,
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Hodenkarzinom,
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Hodentumor,
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I
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J
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Körpereigene
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Koloncarcinom,
Kognitive
Defizite bei Chemotherapie,
Kognitive
Störungen bei Chemotherapie,
Kolonkarzinom,
Komplementäre
Medikation,
Komplementäre
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Krebs, Krebs-Brust,
Krebs im Dickdarm,
Krebs in den
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L
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Lymphödem,
Lymphödeme,
Lymphogranulomatose,
Lymphome,
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/
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Mammacarcinom /
Mammakarzinom,
Melatonin,
Metastasen,
Misteltherapie,
Morbus Hodgkin,
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Multiples Myelom,
Mundtrockenheit,
Myeloische Leukämie
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Nierenkarzinom,
Nierenkrebs,
Nierentumor,
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/ Krebsbehandlung /
Krebstherapie
/
Therapie bei Krebs
/
Tumorbehandlung
/
Tumortherapie
/
Therapie bei Tumor,
Ovarialkarzinom, Ovarialkrebs, Ovarialtumor
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Pflanzenheilkunde,
Pflanzliche Hormone,
Phytoöstrogene,
Phytotherapie,
Plasmozytom,
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Prostatakarzinom,
Prostatakrebs,
Psychoonkologie
S
Salutogenese,
Sarkome,
Schmerzen,
Schmerzen bei Krebs,
Schmerztherapie,
Second opinion,
Sensibilitätsstörungen,
Sexualität bei Krebs,
Skelettmetastasen,
Spätfolgen
der Bestrahlungstherapie,
Spätfolgen der
Strahlenbehandlung,
Spätfolgen einer
Bestrahlung,
Spätfolgen bei jungen Erwachsenen,
Spätfolgen
einer Tumortherapie,
Speiseröhrenkrebs,
Strahlentherapie-Spätfolgen
T
targeted-therapies,
Tiefen-Hyperthermie,
Transplantation,
Tumor,
Tumorimpfung,
Tumor in der Brust,
Tumor im Magen,
Tumorschmerzen,
Tumortherapie im Kindesalter
V
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Vitamin C
W
Wachstumsfaktoren
(bei Krebserkrankungen)
X
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Z Zervixkarzinom,
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Zweite
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